
Wenn der Startschuss für den Neubau fällt, gehört die Stromversorgung zu den ersten Punkten auf der To-do-Liste. Denn ohne Strom läuft auf der Baustelle nichts – weder Bagger noch Betonmischer, weder Aufzüge noch Elektrowerkzeuge. Doch wie lange dauert es eigentlich, bis der Baustrom bereitsteht, und worauf sollten Bauherren besonders achten? In diesem Beitrag findest du alle wichtigen Informationen zur Baustromversorgung bei einem Neubau.
Warum Baustrom beim Neubau unverzichtbar ist
Die Versorgung mit Baustrom ist essenziell, da die reguläre Hausanschlussleitung zu Beginn des Projekts meist noch nicht existiert. Damit Maschinen, Geräte und Handwerker effizient arbeiten können, wird ein temporärer Stromanschluss eingerichtet – der sogenannte Baustromanschluss. Dieser wird vom örtlichen Netzbetreiber aktiviert und speist über einen Baustromverteiler die Energieversorgung der gesamten Baustelle.
Wann sollte man Baustrom beantragen?
Die Beantragung von Baustrom sollte frühzeitig erfolgen. Netzbetreiber benötigen in der Regel eine Vorlaufzeit von 4 bis 6 Wochen – bei hoher Auslastung, regionalen Besonderheiten oder unvollständigen Unterlagen kann es auch länger dauern.
Empfehlung: Spätestens 6 Wochen vor Baubeginn den Antrag einreichen, um Engpässe zu vermeiden.
Diese Voraussetzungen müssen erfüllt sein
Damit der Netzbetreiber den Baustrom freischalten kann, müssen einige Voraussetzungen gegeben sein:
Vollständig ausgefüllter Antrag auf Baustrom (häufig durch den Elektriker)
Lageplan mit Markierung des geplanten Baustromkastens
Genehmigter Bauantrag
Ein Elektrofachbetrieb mit Konzession, der die Installation übernimmt
Geeigneter Standort für den Baustromverteiler, zugänglich für Netzbetreiber
Wie lange braucht der Netzbetreiber für die Freischaltung?
Nach Eingang des Antrags und Prüfung der Unterlagen dauert es je nach Region zwischen 3 und 6 Wochen bis zur Inbetriebnahme. Wichtig ist, dass alle Informationen vollständig vorliegen und der beauftragte Elektriker mit dem Netzbetreiber abgestimmt ist.
Wie lange wird Baustrom benötigt?
In der Regel wird Baustrom über den gesamten Rohbau hinweg bis kurz vor Fertigstellung des Gebäudes genutzt. Das bedeutet: vom Aushub bis zur Installation des regulären Hausanschlusses. Je nach Baufortschritt kann das einige Monate dauern. In manchen Fällen wird der Baustromanschluss sogar bis zur Endmontage oder dem Innenausbau genutzt.
Was kostet Baustrom beim Neubau?
Die Kosten für Baustrom setzen sich aus mehreren Komponenten zusammen:
Einmalige Anschlussgebühr (Netzbetreiber): ca. 200–400 €
Miete für den Baustromverteiler: ca. 50–100 € pro Monat
Monatliche Wartung und VDE-Prüfung: ca. 50–70 €
Stromverbrauch: abhängig vom Baufortschritt, in kWh abgerechnet
Demontagekosten am Projektende: ggf. separat berechnet
Tipp: Bei Full-Service-Anbietern wie Baustromheld sind viele dieser Leistungen in einem transparenten Festpreis enthalten.
Häufige Fehler vermeiden
Damit die Baustromversorgung reibungslos läuft, sollten Bauherren folgende Punkte vermeiden:
Zu späte Antragstellung beim Netzbetreiber
Fehlende oder unvollständige Unterlagen
Keine beauftragte Elektrofachkraft mit Konzession
Ungeeigneter Standort für den Verteilerkasten
Fehlende regelmäßige Prüfung nach V
Haubruck GmbH
Galmesweg 20
47445 Moers
Geschäftsführer
Manuel & Achim Dobersalske
Registergericht
Amtsgericht Kleve HRB 5362
USt-IdNr.:
DE120282786
© 2025 Baustromheld