
Wer baut, braucht Strom – für Maschinen, Werkzeuge, Beleuchtung und vieles mehr. Doch was kostet Baustrom eigentlich pro Monat? Viele Bauherren kalkulieren zu knapp oder unterschätzen die Zusatzkosten, die während der Bauphase anfallen. In diesem Beitrag geben wir dir einen realistischen Überblick über die monatlichen Baustromkosten – inklusive Beispielrechnungen, an denen du dich orientieren kannst.
Welche Kosten fallen beim Baustrom an?
Die Gesamtkosten für Baustrom setzen sich aus mehreren Bausteinen zusammen:
Netzanschluss (einmalig): Für den Anschluss an das öffentliche Stromnetz berechnet der Netzbetreiber eine Pauschale – je nach Region zwischen 150 € und 400 €.
Miete für den Baustromverteiler (monatlich): Diese liegt in der Regel bei 50 € bis 100 € pro Monat – je nach Ausstattung, Anzahl der Anschlüsse und Bedarf.
Installationskosten (einmalig): Für den Aufbau und die Inbetriebnahme des Baustromkastens fallen meist 150 € bis 300 € an. Dieser Posten ist oft in einem Pauschalpaket enthalten.
Stromverbrauch (variabel, monatlich): Der tatsächliche Stromverbrauch hängt vom Baufortschritt, der Anzahl der Gewerke und der eingesetzten Maschinen ab. Rechne grob mit 0,30 € bis 0,45 € pro kWh.
Prüfungen und Wartung (monatlich oder pauschal): Die gesetzlich vorgeschriebenen VDE-Prüfungen und Sicherheitskontrollen kosten etwa 30 € bis 60 € monatlich.
Beispielrechnung: Einfamilienhaus – klassische Bauphase (6 Monate)
Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus kannst du mit folgenden Werten kalkulieren:
Netzanschluss: 300 € einmalig
Baustromkasten-Miete: 80 € pro Monat (480 € bei 6 Monaten)
Aufbau und Inbetriebnahme: 250 € einmalig
Stromverbrauch: ca. 120 € pro Monat (720 € bei 6 Monaten)
Wartung und Prüfung: 40 € pro Monat (240 € bei 6 Monaten)
Insgesamt ergibt sich ein realistischer Gesamtbetrag von rund 1.990 € für die gesamte Bauzeit.
Durchschnittlich fallen damit etwa 330 € monatlich an Baustromkosten an.
Was beeinflusst die monatlichen Baustromkosten?
Dauer der Bauzeit: Je länger gebaut wird, desto höher die Miet- und Verbrauchskosten.
Verbrauchsintensive Arbeiten: Estrich, Trocknungsgeräte oder größere Maschinen treiben den Strombedarf nach oben.
Jahreszeit: In Herbst und Winter steigt der Strombedarf für Beleuchtung und Beheizung.
Baustrom zum Festpreis – sinnvoll oder nicht?
Einige Anbieter wie Baustromheld bieten Festpreis-Pakete an, in denen Miete, Installation, Wartung und sogar Stromverbrauch anteilig enthalten sind. Diese Pakete bringen Planungssicherheit und vermeiden böse Überraschungen bei der Abrechnung – insbesondere für private Bauherren mit wenig Erfahrung.
Fazit: Realistisch kalkulieren spart Stress
Mit 300 € bis 400 € pro Monat solltest du bei einem normalen Einfamilienhausbau rechnen – je nach Region, Anbieter und Bauphase. Wichtig: Frühzeitig Angebote vergleichen, transparent kalkulieren und auf einen Partner setzen, der dir alle Leistungen aus einer Hand bietet.
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