
Wer ein Bauvorhaben startet, muss sich frühzeitig um die Stromversorgung kümmern. Doch beim Thema Baustrom beantragen taucht schnell die Frage auf: Welche Unterlagen verlangt der Netzbetreiber eigentlich wirklich? Viele Bauherren sind unsicher oder reichen unvollständige Dokumente ein – das führt zu Verzögerungen und unnötigem Stress. In diesem Beitrag erfährst du, welche Unterlagen für den Baustromanschluss erforderlich sind und wie du den Prozess beschleunigst.
Warum sind Unterlagen beim Baustromantrag so wichtig?
Der Baustromanschluss ist ein temporärer Netzanschluss. Damit der Netzbetreiber diesen freigeben darf, muss er prüfen, ob alle technischen und rechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Fehlende oder fehlerhafte Angaben verzögern die Bearbeitung – im schlimmsten Fall verschiebt sich der Baustart.
Diese Unterlagen werden für Baustrom wirklich benötigt
Antrag auf Baustromanschluss
Das wichtigste Dokument ist der offizielle Antrag des zuständigen Netzbetreibers. Dieser wird in der Regel vom konzessionierten Elektriker ausgefüllt und eingereicht. Private Bauherren können den Antrag meist nicht allein stellen, da eine eingetragene Elektrofachkraft erforderlich ist.
Lageplan der Baustelle
Der Netzbetreiber benötigt einen aktuellen Lageplan, auf dem die Position des geplanten Baustromverteilers eingezeichnet ist. Wichtig ist, dass der Standort gut zugänglich ist und die Entfernung zum Netzanschlusspunkt realistisch kalkuliert wurde.
Genehmigter Bauantrag
In vielen Fällen wird eine Kopie des genehmigten Bauantrags verlangt. Damit wird nachgewiesen, dass das Bauprojekt offiziell bewilligt ist.
Angaben zum Leistungsbedarf
Wie viel Strom wird benötigt? 16A, 32A oder 63A? Der voraussichtliche Leistungsbedarf muss im Antrag angegeben werden. Hier unterstützt dich dein Elektriker oder Baustromanbieter bei der richtigen Dimensionierung.
Beauftragung eines konzessionierten Elektrikers
Der Netzbetreiber verlangt den Nachweis, dass ein zugelassener Elektroinstallateur die technische Planung und Installation übernimmt. Ohne diese Konzession erfolgt keine Freigabe.
Optional können je nach Region weitere Dokumente notwendig sein, etwa eine Vollmacht, falls ein Dienstleister die Beantragung übernimmt.
Wie lange dauert die Bearbeitung?
Sobald alle Unterlagen vollständig eingereicht wurden, dauert die Bearbeitung beim Netzbetreiber in der Regel 3 bis 6 Wochen. Unvollständige Anträge verlängern diesen Zeitraum erheblich. Deshalb lohnt es sich, frühzeitig mit der Zusammenstellung der Dokumente zu beginnen.
Typische Fehler beim Baustrom beantragen
Viele Verzögerungen entstehen durch vermeidbare Fehler:
– Fehlende Unterschriften
– Falsch eingezeichneter Standort des Baustromkastens
– Unklare Leistungsangaben
– Kein beauftragter Elektrofachbetrieb
– Zu späte Antragstellung
Mit einem erfahrenen Full Service Anbieter lassen sich diese Punkte von Anfang an korrekt umsetzen.
Fazit: Gut vorbereitet zum schnellen Baustromanschluss
Wer Baustrom beantragen möchte, sollte nicht nur den Antrag ausfüllen, sondern alle erforderlichen Unterlagen vollständig und korrekt einreichen. Eine saubere Vorbereitung spart Wochen an Wartezeit und sorgt dafür, dass dein Bauprojekt planmäßig starten kann. Am besten arbeitest du mit einem Anbieter zusammen, der Antragstellung, Abstimmung mit dem Netzbetreiber und technische Umsetzung aus einer Hand übernimmt.
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